Öffnungszeiten im Mai 2013
Neuerwerbungen
Die Neuerwerbungsliste für den Slowenischen Lesesaal ist hier abrufbar.
Das aktuell-politische Wochenmagazin Mladina kann auch online gelesen werden.
Vortrag von Herrn Hans Kraft
Slovenska katoliška župnija München (Bayerisch-Slowenischer Kreis – München) ladet alle zum Vortrag von Herrn Hans Kraft "Geheimnisvoller Karst. Reichtum der Natur und des Kulturerbes. Park Škocjanske jame" ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 09. März 2013, um 18.00 Uhr in der Slowenischen Katholischen Pfarrei (Liebigstr. 10 – 80538 München) statt.
Nach dem Vortrag sind alle Gäste zu einer Diskussion beim slowenischen Wein eingeladen.
Hans Kraft war seit der Gründung des Nationalparks Berchtesgaden für die Forschung zuständig und leitete seit 18 Jahren die Karst-Grundwasserforschung. In Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und der Bayerische-Slowenischen Gesellschaft betreute er zahlreiche Schüler- und Studenten- Projekte in Slowenien.
Seit 1998 hat er den Austausch von Studenten und Schülern die in
Zusammenarbeit mit gleichaltrigen slowenischen Jugendlichen
verschiedene Projekte in Park Škocjan durchführten. Sein
großes Anliegen war immer die Jugend für den Umweltschutz und den
Erhalt der Natur zu begeistern.
Hans Kraft hat den Austausch von Musikschulen und gemeinsamen
Konzerten gefördert. Wichtig waren auch der Informations-Austausch
der Berchtesgadener Bauern und Jäger wegen der Problematik der
Population von Bären und Wölfen.
Sein unermüdlicher Einsatz gilt der Umweltbildung, dem Schutz des Karstes und Erhaltung des Alpenraumes.
Lesung mit Gespräch
Lesung mit Gespräch: „Boris Pahor: Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts”, am 7. November 2012 bei Bücher Pustet in Regensburg Eintritt: 9 Euro (7 Euro ermäßigt)
Der 99-jährige slowenische Schriftsteller und KZ-Überlebende Boris Pahor hat am 7. November 2012 aus seinem preisgekrönten Werk vorgelesen und anschließend mit der Moderatorin Prof. Dr. Dr. Tanja Zimmermann und dem Publikum über sein ereignisvolles Leben und das heutige Schicksal der Minderheiten in der EU diskutiert. Vor etwa 70 Zuschauern las Pahor einen Abschnitt aus „Parnik trobi nji“ (Erstausgabe 1964), auf Deutsch „Geheime Sprachgeschenke“ (2009) vor. Darin setzt er sich mit der Aufrechterhaltung der slowenischen Identität durch Sprache unter dem faschistischen Regime in Italien auseinander. Hierauf wurde auch die aktuelle Lage der Minderheiten innerhalb der EU besprochen. Jedes Buch Pahors ist zugleich ein Stück Autobiographie. „Mit seinem Leben lernt man nicht nur einen Ausschnitt aus der slowensichen Literatur kennen – sein Leben ist europäische Geschichte.“ (Mittelbayerische Zeitung, 9.11.2012) Prof. Dr. Ulf Brunnbauer (Regensburg) eröffnete die Lesung mit einem Grußwort. Übersetzt haben Urška P. Černe (Maribor) und Dr. Sabine Rutar (Jena/Regensburg). Die vom Slowenischen Lesesaal organisierte Veranstaltung wurde vom IOS und vom Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas finanziert und fand im Rahmen der Italienischen Kulturtage „Regensburg-Triest-Regensburg“ statt. Partner: Bücher Pustet, die Bayerisch-Slowenische Gesellschaft e.V., der Verlag Mohorjeva-Hermagoras, Treffpunkt Bibliothek, das Institut für Romanistik und die Universitätsbibliothek Regensburg. |
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Ausstellung (Štanjel – Slowenien)
Maria Maier: Fotografie und Malerei 05. bis 26. August 2012 Maria Maier, geb. 1954 in Amberg/ D, studierte u. a. Kunsterziehung und Kunstgeschichte. Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit, ist sie seit 1992 freischaffende Künstlerin. Zahlreiche Studienreisen mit Arbeitsaufenthalten in Asien, Amerika, Afrika und Europa prägen ihr Werk. Sie lebt und arbeitet in Köfering und Regensburg. In ihrer langjährigen Ausstellungstätigkeit kann sie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien im In- und Ausland vorweisen. Ihre letzten Stationen waren u.a. New York, Paris, Moskau und Wien. Ihre Werke befinden sich in vielen bedeutenden Sammlungen und auch im öffentlichen Raum. 2005 erhielt sie das Stipendium Virginia Center for the Creative Arts, USA und 2011 das Stipendium Tyrone Guthrie Centre, Irland. Künstleraustausch Bayern – Slowenien Für die slowenische Kunst hat Bayern eine große Bedeutung. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war sie der Brennpunkt der europäischen Kunst und zog wie ein Magnet junge Kulturschaffende aus ganz Europa an. Damals lebten und wirkten dort auch einige bedeutende slowenische Maler, unter ihnen Anton Ažbe. Die fortschrittlichen Ideen und die freie Atmosphäre, die in München herrschte, bereicherte ihr schöpferisches Leben. Unter diesem Einfluss wurden auch in der slowenischen Malerei ganz neue Wege eingeschlagen. In München ist die Bayerisch-Slowenische Gesellschaft bestrebt, die Rolle von Ažbe und seiner Kunstschule in Fachkreisen und beim breiten Publikum wieder bewusst zu machen und seine Bedeutung zu festigen. Neben der Erinnerung des kulturgeschichtlichen Erbes, widmet sich die Gesellschaft vor allem dem aktuellen Kulturleben. Ein besonderes Augenmerk gilt den zeitgenössischen slowenischen und bayerischen Künstlern.
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Der Flyer ist hier abrufbar. |
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